Gitarristen – zumal jene mit dem Attribut ‚Virtuose’ – sind ja nun mal als gelenke Fingerakrobaten bekannt, die mit traumhafter Präzision in atemberaubender Geschwindigkeit ihren beiden Händen höchst unterschiedlich anmutende Aufgaben zuweisen, was einen ungeübten Zuhörer schon mal die Augen schließen lässt, um sich wenigstens allen Einzeltönen widmen zu können.
Da stellt sich schon mal die Frage nach den Grundlagen für eine solche Begabung – liegt’s an den Genen, braucht’s nur entsprechend effektives Training, oder … ist’s allein die Länge der Finger, die dazu befähigen?