Home
|
Gaspar Sanz und die Barockgitarre |
|
Geschrieben von: Peer
|
|
Samstag, 24. Januar 2009 um 01:24 |
|
Gaspar Sanz
Jeder klassische Gitarrist wird wohl früher oder später mit dem Canarios, Rujero oder Espanoleta auf Stücke von Gaspar Sanz stoßen. Wer aber war dieser Gaspar Sanz, über den man so wenig weiß und warum war er so wichtig für die Entwicklung der Gitarre?
Schaut man sich die Rolle der Gitarre in Spanien vor Sanz an, stößt man automatisch auf das Buch Guitarra Española y Vandola (Lerida, Erstdruck vermutlich 1596) des katalanischen Arztes Joan Carles y Amat (1572-1642). Amat beschreibt dort die Art und Weise Lieder durch die Rasguado-Technik (nicht mit dem Rasguado des Flamenco verwechseln) zu begleiten, wobei nicht die zu greifenden Noten aufgezeichnet wurden, sondern ein Bezeichnungssystem für Akkorde verwendet wurde, dass sich in ähnlicher Weise später unter der Bezeichnung Alfabeto von Montesardo in Italien verbreitet.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
Von der anderen Saite her gesehen: Lange Finger ... |
|
Geschrieben von: iXea
|
|
Mittwoch, 21. Januar 2009 um 23:15 |
|
Gitarristen – zumal jene mit dem Attribut ‚Virtuose’ – sind ja nun mal als gelenke Fingerakrobaten bekannt, die mit traumhafter Präzision in atemberaubender Geschwindigkeit ihren beiden Händen höchst unterschiedlich anmutende Aufgaben zuweisen, was einen ungeübten Zuhörer schon mal die Augen schließen lässt, um sich wenigstens allen Einzeltönen widmen zu können. Da stellt sich schon mal die Frage nach den Grundlagen für eine solche Begabung – liegt’s an den Genen, braucht’s nur entsprechend effektives Training, oder … ist’s allein die Länge der Finger, die dazu befähigen?
|
|
Weiterlesen...
|
|
Geschrieben von: Ricardo Havenstein
|
|
Freitag, 09. Januar 2009 um 15:05 |
|
Diesen Text habe ich ürsprünglich für meine CD "Havenstein plays Bach" geschrieben. Er beschreibt aus meiner bescheidenen Sicht, wie Gitarristen die Musik Bachs interpretieren und verstehen können.
J. S. Bach am Hofe zu Köthen
"Eodem die 6. Nov. ist der bisherige Concert-Meister und Hof-Organist, Bach, wegen seiner Halsstarrigen Bezeügung und zu erzwingenden dimission, auf der LandRichter-Stube ârretiret, und endlich d. 2. Dec. darauf, mit angezeigter Ungnade, Ihme die dimission durch den HofSectretär angedeütet, u. zugleich des arrests befreyet worden." Einen knappen Monat Arrest also musste Johann Sebastian Bach über sich ergehen lassen, als Herzog Wilhelm Ernst, wegen Bachs Beharren auf seiner Entlassung zornig geworden, diesen einsperren liess. Das Jahr 1717 ging zu Ende und damit auch Bachs Dienstzeit am Hofe zu Weimar. Noch im gleichen Jahr übernahm er die Anstellung als Hofkomponist und Kapellmeister in Köthen.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
Das Flageolett (1): Saiten schwingen nicht einfach, sie schlagen Wellen |
|
Geschrieben von: Norbert M.
|
|
Mittwoch, 07. Januar 2009 um 23:27 |
|
oder: Was sind eigentlich "Good Vibrations"? Was hat eine Gitarre mit Flöten und grünen Bohnen zu tun? Nun, anders als z.B. das Klavier zählt die Gitarre zu den Instrumenten, die über ein hohes Maß an Klangformungs-Fähigkeit besitzen. Man kann einer Konzertgitarre wesentlich mehr unterschiedliche Klangfarben entlocken als z.B. einem Piano oder einer Klarinette. Dort ist der wundervolle Klang des Instruments durch die Physik des Instruments in der Klangfärbung selbst doch relativ begrenzt. Der Gitarrist hingegen kann den Klang eines Tones durch Griff- und Anschlagtechnik in einem sehr viel weiteren Bereich formen. Er muß es sogar tun, um dem durch seine Physik wiederum anderweitig arg limitierten Instrument (insbesondere Lautstärke und Sustain) die nötige Aufmerksamkeit zu verschaffen. Ein wichtiges Stilmittel des Gitarrenspiels ist das Flageolett. Hier soll etwas näher beleuchtet werden, was es klangtechnisch damit für eine Bewandtnis hat. Auf die verschiedenen Spieltechniken selbst soll allerdings weniger eingegangen werden, denn das ist mehr ein Thema für den Gitarrenunterricht.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Die Harmonie der Tonleiter (1): Die Rationalen Intervalle |
|
Geschrieben von: Norbert M.
|
|
Dienstag, 06. Januar 2009 um 22:29 |
|
oder: Was hat denn der Liebe Gott mit der Tonleiter zu tun? Das folgende ist ein Spiel. Nicht mehr. Eines, für das man eine Klaviatur braucht, vorzugsweise die weißen Tasten, und etwas Kopfrechnen. Bruchrechnen genau gesagt. Mehr braucht es dazu nicht. Es enthält auch keine tiefere Weisheit. Es ist nur ein Spiel... Was hat der liebe Gott mit der Tonleiter zu tun? Nun, er hat neben dem uns bekannten Universum auch noch die natürlichen Zahlen erfunden. Daß der Mensch daraus die Bruchrechnung gemacht hat, hängt im weiteren Sinne mit der sog. Apfel-Affäre zusammen, deren genaue Umstände aber nie so genau geklärt wurden: Adam schwieg beharrlich - wie Männer das zuweilen tun, und Eva hatte danach mit noch so vielen Worten nur noch wenig bist gar nichts zu sagen. Dieser Zustand hielt eine ganze Weile, und in einigen benachbarten Kulturen hält er ja bekanntlich noch heute.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
|
|
|
Seite 3 von 4 |
Spende!
Vielen Dank für Deine Unter- stützung des Gitarrenmagazins!
Powered by Joomla!.
Designed by: Free Joomla 1.5 Template, .ca domains. Valid XHTML and CSS.